Ein gemütlicher Tag in Whistler

Nachdem wir letzte Nacht im Keller so schlecht geschlafen haben, sind wir heute erst gegen 10 Uhr in der Lage, aufzustehen. Die Jungs sind wohl um 8:30 Uhr schon zum Mountainbiken aufgebrochen, nachdem es zum einen am Nachmittag regnen soll, zum anderen wir um 16:45 Uhr schon bei der Dinnertour sein sollen.

Sie sind mit richtigen Downhill-Mountainbikes und entsprechenden Helmen und Polstern unterwegs und nutzen zum Hochfahren den Blackcomb Lift. Wir Mädels machen uns dann erst mal zur Royal Wedding schlau. Bettina und Astrid sind eh schon am Wiederholung schauen, als wir beiden nach unten kommen. Astrid ist total begeistert von Meghan Markle, ich eher so gar nicht.

Bettina und Samir müssen nun als erstes nach Pemberton zum Angelladen zurück fahren, um die geliehenen Angelsachen zurück zu bringen. Gestern war es nach dem Angeln schon zu spät und der Laden war zu. Astrid und ich machen währenddessen Wäsche, nachdem es in unserem Appartment in Whistler einen erstklassigen Trockner und Waschmaschine gibt – und es auch mal wieder Zeit ist, zu waschen. Dann gehen wir in die Stadt zur Visitor Information und zu Starbucks und Timmies. Leider können wir auch hier in Whistler auf keine Gipfel, da überall noch Schnee liegt. Auch die Peak to Peak Gondola fährt noch nicht. Nagut, wir sind ja schon daran gewöhnt, dass wir einfach zu früh dran sind. Die Dame empfiehlt uns aber ein paar Wanderungen rund um die Rainbow Falls im Westen der Stadt. Ansonsten ist auch noch Mountainbiken rund um die Stadt möglich. Danach schlendern wir weiter durch die Stadt. Bei Roots werde ich wie erwartet schwach, lege mir einen weiteren Kaputzenpulli zu. Farbe der Wahl diesmal: Babyblau. Gegenüber Astrid’s Laden der Wahl, Lululemon, bin ich noch skeptisch. Dann stoßen auch Samir und Bettina zu uns. Und beim Mittagessen an einem Poutine und HotDog Stand treffen wir auch die Jungs. Erinnert mich an ein Kinderbuch von mir… am Ende sind alle Mäuse wieder zuhause. Und auch die kleinsten heizen die Strecken hinunter. Hierzu habe ich zwar keine Aufnahme, aber zumindest, bis wie klein man Mountainbikes leihen kann.

Wir machen uns wieder auf den Heimweg, Bettina holt die Jungs vom Mountainbiken ab. Und gerade als wir fertig sind, zur Hidden Gems Dinner Tour loszugehen, regnet es. Mangels Uber und Erreichbarkeit der lokalen Taxizentrale, fahre ich die ganze Gruppe – das erste Mal, dass wir zu 7. im Auto sitzen – in die Stadt. Von der Tourführerin bekommen wir dann auch Regenschirme. Treffpunkt ist David’s Tea Teeladen, wo wir die erste Kostprobe bekommen. Das Menü geht weiter wie folgt:

  • Pizzeria Antico: Pizza Margherita
  • Hunter Gather: Mini-Burger und Beilagen
  • Alta Bistro: Sprossen-Salat
  • ?: Farmer’s Gemüse oder Forelle oder Hühnchen
  • Roger’s Chocolate: eine Eisweinpraline
  • Caramba: Heißer Apfelkuchen mit Vanilleeis

Inklusive entsprechender Weinbegleitung für 130 CAN. Am besten hat mir der Chardonnay mit Pinot Grigio geschmeckt, den es zur Pizza gab.

Während der Tour haben wir Poker gespielt und dabei einen 50CAN-Gutschein für die Whistler Tasting Tours gewonnen. Im Anschluss gehen wir noch durch die Stadt und bleiben zuerst beim Whistler GO (Great Outdoors) Festival stehen, wo gerade Current Swell spielt, die demnächst sogar in Nürnberg spielen werden. Nette Indie Musik, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie schon bis Nürnberg bekannt sind. Ein paar Leute haben ihre Hunde dabei, manchen ist es sichtlich zu laut. Das kann ich nicht verstehen, wie man überhaupt auf die Idee kommt, den Hund mit zu einem Konzert zu nehmen bzw. Dann nicht zum Wohl des Hundes weitergeht.

Während die anderen dann noch ein Bier bzw. Chris Seewald einen unglaublich ekligen Bloody Mary Cocktail mit Wurst und Olive trinkt, versuche ich, soweit wie möglich abzubauen, um danach alle wieder nach Hause zu fahren. Wir begegnen keiner Polizei und alles ist gut!

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